8. März 2021

Astaxanthin: Alles, was du über Wirkung, Dosierung und Gefahren wissen solltest!

Astaxanthin das Lebenselexir

Ewige Jugend, Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter und Fitness – dies sind die erstrebenswerten Eigenschaften der heutigen Menschheit. Um diese Ziele zu erreichen genügt es jedoch in der Regel nicht, nur auf gesunde Ernährung, Bewegung und Stressreduktion zu setzen, in vielen Fällen kann die Einnahme eines entsprechenden Nahrungsergänzungsmittel wie Astaxanthin wahre Wunder wirken.

Astaxanthin gilt als eines der besten Antioxidantien!

Wir wollen dir hier alle Fakten rund um das Super-Carotinoid präsentieren und dich auch über mögliche Risiken einer Einnahme, der passenden Dosierung und eventueller Nebenwirkungeninformieren.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin ist eines von rund 800 sogenannten Carotinoiden. Ihnen wird dieser Begriff im Zusammenhang mit den Karotten bekannt sein.

Carotinoide sorgen für eine rote Färbung von Tomaten oder eben die orangene Färbung bei den Möhren.

Astaxanthin kann auf vielerlei Weise gewonnen werden. Die häufigste Form ist jedoch die, dass der Wirkstoff aus einer bestimmten Alge (Haematococcus pluvialis – Blutregenalge) generiert wird, jedoch ist es auch in vielen Pilzen und Bakterien zu finden.

Dieses zeichnet sich durch eine besonders große antioxidative Wirkung aus (rund 500-fach wirksamer als Vitamin E) und garantiert somit den effektivsten Zellschutz überhaupt.

Jedoch ist der Stoff Astaxanthin natürlich nur in Lachsen (Wildfang) und roten Meerestieren zu finden.

Wie wirkt Astaxanthin?

  • Antioxidativ: Astaxanthin weist eine sehr ähnliche Struktur wie die anderen Carotinoide, beispielsweise das bekannte Beta Carotin (Provitamin A – Vorstufe des Vitamin A) auf. Es kann jedoch nicht wie jenes vom menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt werden, es fungiert aber auch als Antioxidans. Es kann Zellschäden, hervorgerufen durch reaktive Sauerstoffteilchen oder auch UV – Einstrahlung, wirksam vorbeugen. So wird unter anderem auch die vorzeitige Hautalterung gemildert. Auch weisen verschiedene Studien darauf hin, dass die Einnahme von Astaxanthin schwere Zellschäden, welche unter Umständen zu Krebserkrankungen führen können, vermindern kann.
Astaxanthin verleiht dir einen natürlichen UV-Schutz
  • Augen: Ebenfalls kann diese Alge die sogenannte Blut – Retina – Schranke überwinden und direkt in der Netzhaut für einen antioxidativen und entzündungshemmenden Schutz des Auges sorgen.
  • Diabetes Typ 2: Der erhöhte Blutzuckerspiegel bei dieser Diabetes Erkrankung setzt die Insulin – ausschüttenden Zellen der Bauchspeicheldrüse unter oxidativen Stress (ähnlich wie das Sonnenlicht unsere Hautzellen unter oxidativen Stress stellt). Dies schädigt auch hier, in der Bauchspeicheldrüse, die Zellen und ist, wie Mediziner vermuten, auch der Hauptgrund für eine Nierenfunktionsstörung im weiteren Verlauf der Krankheit. In einer Studie an Labormäusen konnte der Wirkstoff Astaxanthin das Fortschreiten dieser Prozesse aufhalten.
  • Immunsystem und entzündliche Prozesse: Astaxanthin verhindert die Freisetzung einiger Entzündungsbotenstoffe. Die Wirkung ist ähnlich wie die von Cortison und anderen antiallergischen Wirkstoffen, jedoch etwas schwächer. 
  • Nerven: Astaxanthin kann beispielsweise die Blut – Hirn – Schranke überwinden und das Gehirn und die Nerven des Zentralen Nervensystems direkt vor Ort vor Entzündungen und freien Radikalen schützen.
  • Herz – Kreislaufsystem: die Blaualge stellt mehrere Wirkungen auf das Herz – Kreislauf – System unter Beweis. So führt es etwa zu einer Blutdrucksenkung, indem es auf diverse Weisen die Gefäße weitet. Auch allmählich schädigende Herzveränderungen konnten dadurch vermindert werden. Auch bilden sich deutlich weniger Gefäßablagerungen unter Einnahme von Astaxanthin und bereits bestehende Ablagerungen werden gefestigt. So wird der Bildung von lebensgefährlichen Blutgerinnseln vorgebeugt.
  • Allgemeine, weitere Wirkungen: Zahlreiche Studien zur Anwendung von Astaxanthin führten zu weiteren positiven Wirkungen, welche das Superfood auf unseren Organismus ausübt. Wichtigstes ist hier sicher die vorbeugende Wirkung gegen Zellschäden am Auge durch einstrahlendes UV – Licht. Auch berichten Sportler davon, dass die Muskulatur nach einer starken Beanspruchung schneller wieder regenerieren und der Athlet schneller wieder belastbar ist. Ebenfalls weisen Ergebnisse darauf hin, dass sich das Gehirn von Schlaganfall – Patienten schneller wieder regeneriert und auch eine Verbesserung der Spermaproduktion wurde beobachtet.

In einer placebo – kontrollierten Studie, durchgeführt an der Kyoto Pharmaceutical University in Japan, nahmen Frauen sechs Wochen lang täglich 4 Milligramm Astaxanthin ein – danach war ihre Haut elastischer und wies weniger feine Linien und Falten auf.

Da sich das Superfood stärker in der Haut anreichert als vergleichbare Carotinoide hat es auch eine stärkere begleitende Schutzwirkung vor Schäden durch etwa zu viel Sonne und UV – Licht.

Aber auch die Augen selbst werden gestärkt und geschützt.

Dies ergaben die Ergebnisse weiterer japanischer Studien: nach rund vierwöchiger Einnahme von 6 Milligramm dieses Präparates täglich nahmen die Probleme durch die Bildschirmarbeit, wie gereizte Augen und verringerte Fokussier-Möglichkeit um rund die Hälfte ab und die Durchblutung des Sehnervs und der Netzhaut wurde deutlich verbessert.

Weitere Studien am „International Research Center for Traditional Medicine“ in Toyama, Japan, ergaben, dass Astaxanthin den Blutdruck und den Blutzuckerwert in nüchternem Zustand wieder auf ein normales Maß senken kann.

Zudem erbrachten die Studie, dass es den gesunden HDL – Cholesterinspiegel erhöht und den krankmachenden Triglycerid – Spiegel senkt.

Auch der Umfang der Zellen im weißen Fettgewebe nahm ab und zumindest im Versuch an Tieren wurde ebenfalls eine geringere Leberverfettung und eine deutliche Gewichtsabnahme festgestellt.

Wie schnell wirkt Astaxanthin?

Astaxanthin und ihm verwandte Carotinoide sind nur sehr schlecht wasserlöslich.

Daher ist eine Aufnahme über den Darm eher schlecht. Nach der Aufnahme wird das Supplement (wie Cholesterin oder Fette) in mikroskopisch kleinen Fetttröpfchen im Blutkreislauf transportiert. Die Verstoffwechselung findet schließlich in der Leber statt, mit hilfe unterschiedlicher Leberenzyme.

Die Abbauprodukte werden anschließend über den Stuhlgang bzw. die Galle entsorgt. 

Mit ersten Anzeichen einer Wirksamkeit kann bei der Einnahme nach etwa 2 Wochen gerechnet werden. Das liegt daran, dass sich der Stoff erst im Organismus anreichern muss.

Mit anhaltender Einnahme steigt auch der oxidative Schutz der Zellen immer weiter. 

Astaxanthin ist schlecht wasserlöslich! Somit sollte immer mit einem Zusatzöl supplimentiert werden.

Besonders wirkungsvoll – Warum ist Astaxanthin besser als andere Antioxidantien?

Die freien Radikalen schädigen unsere Zellen und somit unseren Körper. Sie sind Räuber und immer auf der Suche nach einem bestimmten Elektron, welches sie einem körpereigenen Molekül entreißen können.

Durch diesen Diebstahl wird das Molekül seinerseits zu einem freien Radikalen und so setzt sich eine verheerende Kettenreaktion in Gang – bis zum völligen Zusammenbruch einer Zelle. 

Hier kann die Blaualge helfen, denn es gilt als das kraftvollste und stärkste Antioxidans, welches wir derzeit kennen.

Astaxanthin wirkt: 

  • 6000 mal stärker als Vitamin C
  • 550 mal stärker als Vitamin E (Alpha Tocopherol)
  • 40 mal stärker als Beta Carotin
  • 800 mal stärker als CoQ10
  • 550 mal stärker als Catechine aus grünem Tee
  • 75 mal stärker als Alpha Liponsäure
  • 17 mal stärker als Traubenkernextrakt OPC

Mit zunehmendem Alter steigen die Schäden durch freie Radikale, daher ist es besonders wichtig, mit dem Älterwerden auch die Dosierung des Astaxanthin anzupassen. Eine regelmäßige Zufuhr wird empfohlen

Astaxanthin zeichnet sich durch einen besonderen Zellschutz aus, da es durch seine einzigartige, langkettige Struktur und seine polaren Endgruppen in der Lage ist, die doppelschichtige Zellmembran zu überziehen.

Dadurch findet ein besser Schutz vor oxidativem Stress, und somit vor freien Radikalen, statt. 

Das Supplement ist so außergewöhnlich weil es die freien Radikalen sowohl in der wasser-, als auch in der fettliebenden Zone der Zellmembran neutralisieren kann.

Dies ist der größte Unterschied zu anderen Antioxidantien, welche entweder nur auf der Innenseite (wie etwa das Vitamin E und Beta-Carotin) oder auf der Außenseite (wie das Vitamin C) der Zellmembran wirken.

Das Superfood Astaxanthin hat auch den höchsten Oxygen Radical Absorbance Capacity (kurz ORAC) Wert aller Antioxidantien. ORAC ist eine Methode, um die antioxidative Kraft eines Stoffes oder eines Gemischs gegen diverse freie Radikale zu messen.

Astaxanthin fördert die Gesundheit

Sicher werden einige unter euch nun mit Skepsis reagieren und sich gar fragen, wie es sein kann, dass ein und derselbe Wirkstoff gegen solch viele Krankheitsbilder eingesetzt werden kann.

Wie soll das möglich sein, dass dieser Stoff gegen Augenleiden, Schmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen hilft und auch noch die Haut vor schädigenden UV Strahlen schützen kann? 

Die Antwort ist simpel: Viele dieser Beschwerden werden durch ein und dieselbe Ursache (oxidativer Stress, Entzündungen) hervorgerufen.

Sie treten nur deshalb an verschiedenen Körperstellen auf, weil jeder Mensch andere Schwachstellen hat.

Für was kann Astaxanthin eingenommen werden? (gegen welche Beschwerden; wann wird Astaxanthin eingesetzt)

Astaxanthin gilt als wahrer Jungbrunnen und Fitmacher für den menschlichen Körper. Es schützt unsere Zellen und somit unseren gesamten Organismus.

Freie Radikale begegnen uns überall, allezeit und hier kann Astaxanthin helfend eingesetzt werden. 

In der EU ist die Blaulage lediglich als Lebensmittelfarbstoff zugelassen, in Deutschland zählt es zur großen Gruppe der sogenannten “Nahrungsergänzungsmittel” und darf deshalb frei verkauft werden.

Du kannst es in größeren Drogerieketten, in Online Shops, aber auch in der Apotheke deines Vertrauens finden.

Als Nahrungsergänzungsmittel kann Astaxanthin dem Körper sehr viel Gutes tun und dabei helfen, Jugendlichkeit, geistige und körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit zu gewinnen und zu erhalten.

Auch kann diese begleitend zu einer schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden und somit dabei helfen, die eigene Leistungsfähigkeit erheblich zu verbessern.

Dies solltest du jedoch nur in Absprache mit deinem behandelnden Mediziner tun, auf keinen Fall solltest du Astaxanthin “einfach so dazu” einnehmen.

Denke auch an mögliche Wirkungsveränderungen (dies kann im Fall der Fälle stärker oder schwächer wirken) beim chemischen Medikament! 

Falls du unter einem der folgenden Symptomen leidest, dann kann die Einnahme von Astaxanthin sehr hilfreich sein:

  • Vermehrter Stress 
  • Regelmäßige Sporteinheiten
  • Gefühl der Schwachheit, Krankheit
  • Rheumatische Erkrankung
  • Arthrose
  • Chronischen Darmbeschwerden 
  • Herz- Kreislaufprobleme
  • Hautunreinheiten und Akne 
  • Zu hohe Cholesterinwerte
  • Altersflecken
  • Gestörte Immunabwehr
  • Augenerkrankungen durch UV Strahlen
  • Sodbrennen, welches durch Helicobacter pylori ausgelöst 

Wer sollte Astaxanthin einnehmen?

Grundsätzlich profitiert jeder Mensch von der Einnahme des dieses Superfoods, denn es steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Nicht nur für Profisportler ist dieses Superfood ein Segen, da die Regeneration nach sportlicher Belastung signifikant verringert wird, auch Otto Normalbürger profitiert von den vielen positiven Eigenschaften dieses Power – Oxidans.

Bedenke dabei auch, dass das Supplement frei von Nebenwirkungen ist und eine rein natürlich vorkommende Substanz, dies sind weitere, sehr wichtige Aspekte, welche für die Einnahme sprechen – für jeden Menschen. 

Astaxanthin Erfahrungen

Astaxanthin – Anwendung und Einnahme

Wer sich für Kapseln oder Tabletten entscheidet, muss sich nicht um die Dosierung des Produktes kümmern. Bis du etwas von der Wirkung merkst, muss sich der Stoff erst in den Zellen einlagern. Dies kann einige Wochen dauern.

Es lohnt sich also, am Ball zu bleiben und nicht nach ein paar Wochen die Einnahme zu unterbrechen. Da die Blaualge praktisch frei von Nebenwirkungen ist und auch sonst keine schädigenden Wirkungen der Substanz bekannt sind, eignet sie sich auch für eine lebenslange Anwendung.  

Wann muss ich Astaxanthin einnehmen?

Es gibt bei der optimalen Tageszeit der Einnahme von Astaxanthin keine Empfehlung. Es spielt keine Rolle, ob du den Wirkstoff am Morgen, Mittag oder Abend einnimmst. Der Wirkstoff wird zu jeder Zeit des Tages gleich gut aufgenommen.

Das Supplement reichert sich nach und nach im Körper an, ähnlich einem Depot,  und somit ist die irrige Behauptung, es müsse morgens eingenommen werden, widerlegt.

Die Tageszeit der Einnahme ist völlig irrelevant auf die Wirkungsweise des Supplements.

Astaxanthin ist unter anderem fettlöslich und kann folglich auch nur in einer fettigen Umgebung vom Körper aufgenommen werden (ebenso verhält es sich mit dem Beta Carotin aus den Karotten – auch hier sollte die Aufnahme zusammen mit einem Öl erfolgen).

Hier liegt nun der große Vorteil der Darreichungsform in Kapseln, denn in ihnen ist bereits ein Öl enthalten, der Wirkstoff darin bereits gelöst. Dies kann etwa Distelöl, Krillöl oder auch Olivenöl sein, je nach Herstellungsland. 

Bleibt  noch die Frage, ob die Einnahme von einer Mahlzeit abhängig ist. Diese Frage ist mit “Nein” zu beantworten.

Du kannst Astaxanthin ohne eine Mahlzeit zu sich nehmen. Möchtest du jedoch die Aufnahme in den Körper verbessern, so kombinierst du die Einnahme mit einer Mahlzeit. Im besten Fall befindet sich in dieser Mahlzeit eine kleine Menge Fett, das optimalste Ergebnis erzielst du, wenn deine Mahlzeit Omega 3 Fettsäuren enthält. 

Dosierung – Welche Menge sollte ich einnehmen?

Um einen schnelleren Wirkungseintritt zu erreichen, kannst du mit einer höheren Einstiegsdosis von rund 12 Milligramm Astaxanthin beginnen. Diese behaltest du für rund eine Woche bei und verringern dann auf ca. 4 bis 6 Milligramm pro Tag.  

Hast du ein bestimmtes Symptom und möchtest bzw. musst den Wirkstoff sehr exakt und individuell dosieren, so lohnt sich hier der Kauf des Präparates in Pulverform. Dieses kann genauer dosiert werden – allerdings ist hierzu eine sehr feine Waage von Nöten.

Hier findest du die Symptome im Überblick mit der empfohlenen Wirkstoffmenge:

  • Schutz vor freien Radikalen – 5 bis 10mg 
  • Unterstützung Herz- Kreislaufsystem – 12mg
  • Stärkung des Immunsystems – 4 bis 8mg 
  • Senkung des Cholesterinspiegels – 12mg 
  • Verbesserung der Gedächtnisleistung – 12mg 
  • Bei Arthrose und Rheuma – 4mg 
  • Verbesserung der Zeugungsfähigkeit – 16 mg, therapiebegleitend

Hast du jedoch keine bestimmten Symptome, sondern möchtest deinem Körper einfach nur etwas Gutes tun und zur Steigerung deiner allgemeinen Leistungsfähigkeit und des Befindens beitragen, so wird dir hier 4 Milligramm der Blaulage sehr gut tun und deutliche Verbesserungen hervorrufen.

Dieses ist übrigens die niedrigste Dosis, in der Astaxanthin verfügbar ist.

Entscheidest du dich für die niedrigste Dosis, so kannst du, wenn keine oder nur wenig Wirkung eintritt, beruhigt die doppelte Dosis (2 Kapseln/Tabletten) täglich einnehmen. Dosierungen bis maximal 12 Milligramm sind unbedenklich. 

Um oxidativen Stress entgegenzuwirken, bietet sich eine tägliche Dosierung von 5-10mg an

Wie lange darf man Astaxanthin einnehmen? (maximaler Zeitraum)

Astaxanthin ist für die Langzeitanwendung geeignet und kann problemlos dauerhaft eingenommen werden.

Astaxanthin Dosierung

Negative Langzeitfolgen bei der Einnahme sind nicht dokumentiert, ebenso wenig wie Nebenwirkungen im Allgemeinen.

Du kannst das Superfood entweder als lebenslange Einnahme planen oder kurmäßige Anwendungen durchführen. Achte auf die Signale deines Körpers, dieser wird dir sicher sagen, wann es Zeit für die Anwendung von Astaxanthin ist. 

Auch kannst du, wenn du weisst, dass eine stressreiche Zeit ansteht, bereits vorbeugend mit der Einnahme beginnen. So bist du sicher, dass du diese belastende Zeit ohne Probleme durchstehen wirst. 

Welche weiteren Inhaltsstoffe sind in Astaxanthin Kapseln enthalten?

Viele Menschen bevorzugen die Einnahme von Wirkstoffen in Kapselform.

Auch Astaxanthin ist in dieser Darreichungsform erhältlich (in den Dosierungen 4 bis 12 Milligramm). Der Vorteil dieses Kapselform ist, dass der leicht zerfallende Stoff hier bereits in Öl (Distel-, Oliven- oder Krillöl etc.) gelöst ist und somit länger haltbarer und leichter zu händeln ist. 

Der Nachteil dieser Darreichungsform liegt auf Seiten der Vegetarier und Veganer, denn die Kapseln werden meist aus tierischer Gelatine hergestellt. Es gibt jedoch auch Varianten im Handel, welche explizit für Veganer und Vegetarier geeignet sind. 

Welche Nebenwirkungen haben diese  Präparate?

Bis dato sind noch keine Nebenwirkungen des Wirkstoffes an sich dokumentiert.

Dies heißt aber nicht, dass es nicht in diversen Einzelfällen zu allergischen Reaktionen gekommen sein könnte.

Jedoch muss an dieser Stelle darauf verwiesen werden, dass das Astaxanthin in manchen Präparaten aus Krustentieren gewonnen wird bzw. die Kapseln Fisch- oder Krillöl enthalten und somit für Personen mit einer Fisch- oder Meeresfrüchte – Allergie lebensbedrohlich sein können.

Solltest du zu diesem Personenkreis gehören, so kläre die Herkunft des Stoffes im Vorfeld ab.  

Ist Astaxanthin gesundheitsschädlich?

Nach den bisher gewonnenen Erfahrungen ist festzuhalten, dass sich keine Schäden an der Gesundheit durch die Einnahme dieses Superfoods ergeben – auch in sehr hohen Dosen nicht.

Somit zählt Astaxanthin zu den sichersten Präparaten überhaupt. 

Wo kann ich Astaxanthin kaufen?

Präparate, welche den Wirkstoff Astaxanthin enthalten unterliegen nicht der Arzneimittelverordnung, sie sind lediglich als Nahrungsergänzung klassifiziert und somit frei im Handel verkäuflich.

Aus diesem Grund solltest du dich vor dem Kauf sehr gut über die Herkunft des Wirkstoffes informieren. 

Im idealen Fall entscheidest du dich für Produkte aus deutscher Herstellung, da diese aus geschlossenen Systemen stammen. Somit ist eine Verunreinigung nahezu ausgeschlossen. 

Dringend abraten müssen wir dir vor vermeintlichen “Schnäppchen” aus Fernost. Bei diesen Präparaten werden vermehrt hohe Pheophorbid-Werte gemessen. 

Finden kannst du Präparate mit Astaxanthin in größeren Drogerieketten, im Online Handel und in der örtlichen Apotheke. Hier erhälst du dann auch gleich eine ausführliche Beratung obendrein.

Achte auf die Herstellung: Astaxanthin sollte bestenfalls aus Grünalgen gewonnen werden, vor Verschmutzung geschützt, in einem geschlossenen Röhrensystem.

Welcher Personenkreis sollte die Einnahme von Astaxanthin mit dem Hausarzt besprechen?

Generell empfehlen wir vor Einnahme eines neuen Wirkstoffes, den Arzt deines Vertrauen zu konsultieren um die Verträglichkeit und die Dosierung medizinisch abzuklären.

Seit wann ist Astaxanthin bekannt?

Astaxanthin ist eines von rund 800 bekannten Carotinoiden.

Ihre Anwendung und ihr Nutzen sind seit dem 18. Jahrhundert bereits dokumentiert. 

Schließlich gelang es dem berühmten österreichischen Chemiker Adolf Lieben im Jahr 1863 an der Universität in Palermo, Carotinoide in menschlichem Gewebe nachzuweisen.

Natürliches Astaxanthin in Pflanzen und Tieren

Du weisst bereits, dass das Astaxanthin zumeist aus der Blut- oder Rotalge gewonnen wird, also ein natürlich vorkommender Stoff ist.

Astaxanthin wird als sekundärer Pflanzenstoff in einigen Algen, Plankton, Schimmelpilzen und Bakterien gebildet. Das Superfood zählt zu der großen Familie der Carotinoide, von denen es rund 800 verschiedene gibt.

In ihrer Funktion als Antioxidans können Carotinoide wirkungsvoll dabei helfen, vielen mit Zellalterung und Entzündungen einhergehenden Krankheitsbildern wie Krebs, Grauem Star, Arteriosklerose, Parkinson, Rheuma, Alzheimer und Hautalterung vorzubeugen.

Astaxanthin hellt die Psyche auf

In diesen Pflanzen und Tieren kommt das Astaxanthin natürlich vor:

  • Algen (Plankton)
  • Pilzen 
  • Bakterien
  • Hummer
  • Lachse 
  • Krebse
  • Krill
  • Garnelen
  • Forellen 
  • Flamingos

Zur Information: Flamingos kommen als weiße Vögel zur Welt. Erst die Ernährung mit der Blut- oder Rotalge lässt das Gefieder im Laufe der Zeit so wunderschön rosa erscheinen, wie wir es alle von den majestätischen Vögeln kennen. 

Ähnlich verhält es sich beim Lachs. In der Regel verfügen die Zuchtlachse nicht über die charakteristische Färbung, wie die Wildlachse sie aufweisen. Für einen besseren Verkauf wird der Farbton oftmals künstlich erzeugt. Dasselbe gilt natürlich auch für die Regenbogenforelle. 

Astaxanthin in Nahrungsmitteln

Antioxidantien kannst du nicht nur in Form von Kapseln, Pulver oder Tabletten zu dir nehmen, es gibt durchaus auch Lebensmittel, welche diese Substanz in sich bergen. Diese findest du jedoch ausschließlich in frischen, lebendigen Nahrungsmitteln – also nur in Rohkost

Astaxanthin kannst du natürlich nur durch den bereits benannten Wildlachs zu sich nehmen – dann müsstest du jedoch rund 1,5 Kilogramm davon am Tag verzehren. Daher ist zur gezielten Versorgung ihres Körpers mit Astaxanthin ein Präparat in pulver-, tabletten- oder kapselform die beste Wahl! 

Fazit

Ewige Jugend, Fitness, Belastbarkeit, schöne Haut, gesunde Zellen und Schmerzen und Entzündungen gehören nicht mehr der Vergangenheit an – wie hört sich das für dich an?

Das muss keine Fiktion mehr sein, denn du kennst nun den Schlüssel zu all dem. Es findet sich in Form einer natürlichen Substanz, welche völlig sicher in der Anwendung ist, da sie einen aus der Natur stammenden, chemisch unveränderten Stoff darstellt. 

Es stellten sich immer mehr die positiven Eigenschaften dieses Carotinoids heraus und es fanden sich immer mehr Hinweise auf seine Wirksamkeit gegen diverse Krankheitsbilder. So kann das Supplement etwa helfen gegen:

  • Schäden durch UV-Licht
  • Vorzeitiger Hautalterung entgegen
  • Nachlassender Gedächtnisleistung
  • Stärkung des Immunsystems
  • Krebs, hier vorbeugend
  • Verbesserung der Netzhautfunktion
  • Sodbrennen
  • Verhindert Altersflecken
  • Erhöhung der sportlichen Leistungsfähigkeit um bis zu 55%
  • Verringerung der LDL-Oxidation im Blut und somit Senkung des Risikos für Arteriosklerose
  • Reduzierung der Intensität und Dauer einen Karpaltunnelsyndroms 
  • Verbesserung der Spermaqualität sowie die Spermafunktion

Grundsätzlich jedoch lohnt es sich für jeden, der sich fitter und leistungsfähiger fühlen möchte, Astaxanthin täglich einzunehmen.

Da es frei von Nebenwirkungen ist und auch keine schädigenden Einflüsse auf die Gesundheit zu befürchten sind, kann das Supplement auch ein Leben lang eingenommen werden.  

Hinweis:
Es ist uns ein Anliegen, unseren Lesern informative Inhalte anbieten zu können. Doch ist zu beachten, dass es sich hierbei lediglich um eine Informationsweitergabe handelt und keine konkrete Handlungsempfehlung. Unsere Artikel ersetzen keinen Arztbesuch. Grundsätzlich empfehlen wir vor der Einnahme von neuen Produkten, die Abklärung durch medizinisches Fachpersonal. (Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zu medizinischen Inhalten)

Quellenverzeichnis:

  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31772142
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31766490
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31765702
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4584352
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5946307
  • http://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d20/20b.htm